Die gesetzliche Rentenversicherung wird den Lebensstandard im Alter voraussichtlich nicht voll absichern. Wenn Sie 2026 den sogenannten Durchschnittsverdienst von 51.944€ Jahresbrutto, also 4.328,67€ monatlich erziehlen, erhalten Sie dafür einen Rentenpunkt im aktuellen Gegenwert von 40,79€ (Im Jahr 2019 lag dieser noch bei 33,05€ und der Durchschnittsverdienst bei 39.301€) Dieser Rentenwert wird jählich am 1. Juli angepasst. Auch die Beitragsbemessungsgrenze (101.400€ für 2026 wird jedes Jahr nach oben angepasst)
Für diesen Rentenpunkt zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam 18,6 Prozent des Bruttoeinkommens in die Rentenkasse ein – das sind 9.661,84 Euro pro Jahr. Daran erkennt man, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit einer zusätzlichen privaten Vorsorge zu beschäftigen.
Wer in dieses marode System 9.661€ im Jahr einzahlt und dafür eine monatliche Rente von knapp 41€ erhält, der sollte sich dringend um eine zusätzliche Vorsorge kümmern. Zumal ohne den von Steuerzahlern finanzierten Bundeszuschuss von ca. 128 Mrd€ würde das System mehr Ausgaben als Einnahmen haben, also ein Fass ohne Boden wegen falscher politischer Entscheidungen aus der Vergangenheit.
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